Samstag, 12. November 2016

Rezension: Winger - Andrew Smith






















  • Originaltitel: Winger
  • Deutscher Buchtitel: -
  • Autor: Andrew Smith 
  • Verlag: Penguin 
  • Preis: 9,49 Euro 
  • Seitenanzahl: 448 Seiten
  • Erscheinungsdatum: 5. Juni 2014

Klappentext


Ryan Dean West is a fourteen-year-old boy at a boarding school for rich kids. He's living in Opportunity Hall, the dorm for troublemakers, and rooming with the biggest bully on the rugby team. And he's madly in love with his best friend Annie, who thinks of him as a little boy.
With the help of his sense of humour, rugby buddies, and his penchant for doodling comics, Ryan Dean manages to survive life's complications and even find some happiness along the way. But when the unthinkable happens, he has to figure out how to hold on to what's important, even when it feels like everything has fallen apart.


Meine Meinung


Es ist nicht gelogen, wenn ich sage, dass dieses Buch alle Themengebiete abdeckt, von denen ich gerne lese. Vierzehnjähriger Junge in der Selbstfindungsphase, der vielleicht nicht unbedingt sympathisch ist, dadurch aber echt und nicht vom Autor zusammengebastelt wirkt. Dazu noch tolle Nebencharaktere, die in seiner Entwicklung eine wichtige Rolle spielen und ihn dabei sowohl positiv als auch negativ beeinflussen. Andrew Smith hat dabei mit völlig verschiedenen Charakteren gearbeitet und diese so miteinander verknüpft, dass es für den Leser unterhaltsam zu verfolgen ist. Da hätten wir zum Beispiel Ryan Dean, der mit dem angsteinflößenden, nicht besonders hellen Chas Becker im Zimmer feststeckt und seine beste Freundin Annie, die leider zwei Jahre älter ist und leider nur einen guten Freund in ihm sieht. 


Ryan Dean selbst ist ein typischer Charakter, über den man manchmal nur den Kopf schütteln kann und den man manchmal im Stillen für seine Taten anerkennt. Man wächst richtig mit mit ihm und merkt, wie er erwachsener wird und sich seine Fehler eingesteht. Ich finde es immer gut, wenn Autoren nicht den einen perfekten Charakter kreieren sondern auch Makel aufzeigen. Denn seien wir ehrlich, perfekte Menschen gibt es nicht, dennoch können Menschen an sich arbeiten und sich Fehler eingestehen. 
Auch an Genres mangelt es in dem Buch nicht, denn ich habe auf diesen 448 Seiten sowohl gelacht, geheult, als auch gestaunt. Ich finde es immer wieder beeindruckend, wie Autoren es schaffen, den Leser in ein so emotionales Chaos zu stürzen und ihm die Charaktere so nahe zu bringen, dass man sie nach den letzten Worten gar nichtmehr loslassen möchte. 


Was das Buch für mich auch noch eine Spur interessanter gemacht hat, waren die Zeichnungen oder besser gesagt Cartoons, die Ryan Dean selbst gezeichnet hat und die ein paar seiner Gespräche oder Vorstellungen von Gesprächen mit anderen aufzeigen. Ich habe so etwas vorher noch nie gesehen und finde, dass es eine schöne Idee ist, die mir persönlich die Geschichte noch etwas näher gebracht hat.


                                                 Fazit 

Ich habe vergeblich nach etwas Negativem gesucht, um diesem Buch die professionelle Rezension zu geben die es verdient hat, jedoch habe ich  persönlich nichts gefunden. Ich kann froh sein, dieses Buch zu meinen neuen Lieblingen zu zählen und sobald wie möglich den "Sequel" dazu zu lesen. Ich kann euch nur empfehlen, diesem Buch eine Chance zu geben, denn meiner Meinung nach verdient es viel mehr Aufmerksamkeit. Dieses Buch wird  von mir deshalb mit einer 1 bewertet. 

Samstag, 24. September 2016

Gelesene Bücher im Urlaub




Hey ihr Lieben! 

Ich melde mich (leider etwas verspätet) wieder zurück aus dem Urlaub. 
Da man ja für gewöhnlich im Urlaub mehr Muse zum Lesen hat, habe ich in diesen zwei Wochen vier Bücher gelesen, die ich euch heute gerne vorstellen möchte. 
Ausführliche Rezensionen zu ein paar der Bücher werden noch folgen, deshalb möchte ich in diesem Post nicht allzu viel vorneweg nehmen. Aber hier mal die Kurzfassung meiner Meinung... 

"Two Boys Kissing" von David Levithan: 

In diesem Buch geht es um die Geschichten von einigen schwulen Jugendlichen, die in unterschiedlich schwierigen Lebenslagen stecken. Erzählt werden die Geschichten aus der Perspektive von ehemals verstorbenen Aidskranken, was der Geschichte meiner Meinung nach etwas Besonderes und vor allem Neues verleiht. Die Charaktere haben alle spannende und gut ausgearbeitete Geschichten, sodass niemand wirklich im Dunkeln bleibt, obwohl das Buch ziemlich dünn und die Charaktere ziemlich viele an der Zahl sind. 
Ich habe zwar etwas gebraucht, um in das Buch hineinzukommen, doch als ich circa 50 Seiten gelesen hatte, haben die Charaktere immer mehr an Wert für mich gewonnen und auch der Plot wurde für mich immer interessanter. Am meisten bewegt haben mich Harry und Craig, die mit dem längsten Kuss der Welt in das Guiness Buch der Rekorde kommen wollen, um ein Zeichen für Homosexuelle zu setzten. Man selbst als Leser fiebert richtig mit, ob die beiden es schaffen. 


"Die (beinahe) größte Liebesgeschichte des Universums" von Sarvenaz Tash:

Fangirls aufgepasst: In diesem Buch geht es um einen Jungen, der seiner besten Freundin auf der New Yorker Comic Convention seine Liebe gestehen will! 
Na, wäre das was für euch? ;)
Für mich war das Buch einfach rundum perfekt, weil sowohl die Handlung, als auch die Fandom angehauchten Unterhaltungen der Charaktere genau mein Ding waren. Da ist es schon öfters passiert, dass ich innerlich kurz geschrien habe, wenn "Game of Thrones" oder "Marvel" erwähnt wurde... Auch der Handlungsort war genau richtig, denn welches Fangirl träumt denn nicht davon, mal auf die San Diego Comic Con oder die New York Comic Con zu dürfen?
Trotzdem würde ich dieses Buch nur Fandom Leuten ans Herz legen, weil man sonst wahrscheinlich die Denkweise der Charaktere nicht wirklich nachvollziehen kann.  


"Mit anderen Worten: ich" von Tamara Ireland Stone

Hier geht es um ein Mädchen, dass unter einer Zwangsstörung leidet und diese vor ihren Freundinnen zu verstecken versucht. Eines Tages jedoch trifft sie auf eine geheime Dichterecke unter ihrer Schule, die ihr Leben verändern soll...
An sich hat mir dieses Buch und auch die Schreibweise gut gefallen, jedoch hat mir die Spannung gefehlt und das Buch hat sich teilweise etwas gezogen, wohingegen mir die Liebesgeschichte ein wenig zu schnell ging. Die Charakterentwicklung von Samantha hat mir jedoch sehr gut gefallen und ich konnte mich auch des öfteren gut mit ihr identifizieren, auch im Hinblick auf die Entscheidungen die sie gegen Ende trifft. Insgesamt ein ganz "okayes" Buch, das man aber nicht unbedingt gelesen haben muss. 


"Winger" von Andrew Smith

"Das Beste kommt zum Schluss" - das trifft hier definitiv zu, denn dieses Buch war von meinen Urlaubsbüchern und auch insgesamt von meinen gelesen Büchern ein klares Highlight. Ich wollte dieses Buch schon länger lesen, weil es vom Klappentext wieder diese typische Handlung war, die ich einfach liebe. Junge schlägt sich durch seine Schulzeit und versucht mit all den Herausforderungen, die sich ihm in den Weg stellen, klarzukommen und aus seinen Fehlern zu lernen.  Der Hauptcharakter, Ryan Dean, ist nicht unbedingt da, um ihn zu mögen, sondern um Gedanken und Handlungen eines 14jährigen nachvollziehen zu können und das ein oder andere mal auch darüber zu schmunzeln. Zu diesem Buch wird es aber sicher noch eine ausführliche Rezension geben, deswegen so viel nur mal vorab...


Noch ein schönes Wochenende!
Anna :)  


Sonntag, 21. August 2016

Sommerzeit ist Reisezeit...




Sommerzeit ist Reisezeit. Egal, ob ihr euch nun in Rom auf Spurensuche der alten Römer begebt, oder euch ganz einfach draußen auf eine Wiese legt und eine Roadtrip-Geschichte genießt. Wir alle reisen irgendwie. Entweder wir erleben es hautnah oder wir verlieren uns in Geschichten. In Geschichten, die uns motivieren, selbst hinauszugehen und die verschiedensten Orte zu erkunden. Heute möchte ich euch passend zu  diesem Thema, Bücher und Filme vorstellen, die mich (zusammen mit den Reisen, die ich bereits gemacht habe) motiviert haben, später selbst die Welt zu erkunden.



Die Landkarte im Vordergrund, gehört zu einem Buch namens "Heart.Beat.Love", welches mich auf eine wundervolle und traurige Reise durch Amerika begleitet hat. 
Auch das Buch im Hintergrund, nämlich "Amy on the Summer Road" ist eine Roadtrip Geschichte, welche mir mit Playlists die Tiefe von älteren Liedern nahegebracht hat.



"Into the Wild" und "Das erstaunliche Leben des Walter Mitty". Die Geschichten zweier Männer, die den Stress und die Eintönigkeit hinter sich lassen, um zu erkennen, was es wirklich heißt, zu leben.












Hier noch abgebildet sind "Margos Spuren" und "Eine wie Alaska", in welchen die Protagonisten nicht nur faktisch eine Reise machen, sondern auch innerlich.
Die Musikalben, die hier noch abgebildet sind, könnte ich mir bei einem Roadtrip oder einer ähnlichen Reise gut als Begleitung vorstellen. Die Musikalben sind hier der Filmsoundtrack zu "Das erstaunliche Leben des Walter Mitty", ein Album von "Ben Howard" und "The Unforgettable Fire" von U2. 


Welche Bücher/Filme/Musik lassen euch vom Reisen träumen? Und welche wären denn eure Traum-Reiseziele? 


Eure Anna 


   

Donnerstag, 11. August 2016

Rezension: Auggie & Me: Three Wonder Stories - R.J. Palacio


  • Originaltitel: Auggie & Me: Three Wonder Stories
  • Autor: R.J. Palacio
  • Verlag: Corgi Childrens 
  • Preis: 7,99 Euro
  • Seitenanzahl: 400 Seiten
  • Erscheinungsdatum: 27. August 2015

Klappentext

WONDER tells the story of Auggie Pullman: an ordinary boy with an extraordinary face, whose first year at school changed the lives and the perspectives of everyone around him.

AUGGIE & ME is a new side to the WONDER story: three new chapters from three different characters - bully Julian, oldest friend Christopher and classmate Charlotte - giving an insight into how Auggie has touched their own lives. Thought-provoking, surprising, infuriating, heartbreaking and heartwarming, AUGGIE & ME is a must-read for the thousands of readers who loved WONDER.

Meine Meinung


Als ein begeisterter Leser von "Wunder", hat es mich sehr gefreut als ich gesehen habe, dass R.J. Palacio noch ein weiteres Buch herausgebracht hat. Dieses Buch ist sozusagen ein Zusatzbuch zu Wunder und ist geschrieben aus der Sicht von drei Nebencharakteren, die in irgendeiner Weise mit August zu haben, beziehungsweise hatten. Ich finde das eine gute Idee, weil ich es oft schade finde, dass Nebencharaktere in Büchern so im Dunkeln stehen und man nur einen spärlichen Einblick in ihr Leben oder ihre Interessen bekommt. Am meisten interessiert hat mich Julians Sicht, da ich gerne wissen wollte, was genau ihn dazu verleitet hat, so gemein zu August zu sein. Ich kann nicht behaupten, ihn nach dieser Kurzgeschichte zu mögen, dennoch kann man seine Handlungen besser nachvollziehen und auch das Ende lässt  auf eine "nettere" Zukunft hoffen. Auch die Geschichten von Christopher und Charlotte haben mich berührt und mal wieder staunen lassen, wie verschieden die Ansichten von Menschen doch sein können. In diesem Buch hat man die Möglichkeit, die Gedanken und Gefühle von diesen drei Nebencharakteren zu erfahren und somit auch "Wunder" als Ganzes besser zu verstehen. Ich finde das ist eine tolle Möglichkeit für Fans des Buches und ich wünschte, es gäbe mehr Einzelbücher über Nebencharaktere. R.J. Palacio bekommt es meiner Meinung nach auch sehr gut hin, in einer etwas kindlichen Art zu schreiben (aufgrund der sehr jungen Charaktere) und trotzdem Jugendliche oder auch Erwachsene wie meine Mutter anzusprechen. Empfohlen ist das Buch zwar für Kinder, ich finde allerdings man kann es in so ziemlich jeder Altersklasse lesen. 

Fazit

Ein schönes Zusatzbuch, welches man als Fan von "Wunder" definitiv nicht missen darf.
Dieses Buch wird von mir deshalb mit einer 1-2 bewertet. 



Musik zum Buch







Sonntag, 24. Juli 2016

Rezension: In die Wildnis: Allein nach Alaska - Jon Krakauer























  • Originaltitel: Into the Wild 
  • Deutscher Buchtitel: In die Wildnis: Allein nach Alaska 
  • Autor: Jon Krakauer 
  • Verlag: Piper Taschenbuch
  • Preis: 9,99 Euro
  • Seitenanzahl: 304 Seiten 
  • Erscheinungsdatum: Oktober 2007

Klappentext

Im August 1992 wurde die Leiche von Chris McCandless im Eis von Alaska gefunden. Wer war dieser junge Mann, und was hatte ihn in die gottverlassene Wildnis getrieben? Jon Krakauer hat sein Leben erforscht, seine Reise in den Tod rekonstruiert und ein traurig-schönes Buch geschrieben über die Sehnsucht, die diesen Mann veranlasste, sämtliche Besitztümer und Errungenschaften der Zivilisation hinter sich zu lassen, um tief in die wilde und einsame Schönheit der Natur einzutauchen. 

Meine Meinung

Vor etwas längerer Zeit bin ich auf den Film "Into the Wild" gestoßen, welcher mich gleich von Anfang an in seinen Bann gezogen hat. Grund dafür war der Protagonist Christopher McCandless, welcher mich mit seinen Weltansichten und seiner hingebungsvollen Liebe zur Natur gleich fasziniert hat. Auf der einen Seite kann ich mich sehr gut in diesen Charakter hineinversetzen. Sein Wunsch, einfach frei zu sein, ist mir vertraut und ich kann es verstehen, dass  er sich nicht den "normalen" Menschen mit ihrer Gier nach Geld anpassen möchte. Andererseits ist er mir auch schleierhaft und ich kann beispielsweise nicht verstehen, wie man einfach ohne eine Nachricht an seine Eltern (oder wenigstens an seine Schwester, die er offensichtlich mochte) verschwinden kann. Das ist nicht richtig, auch wenn er seine Eltern nicht liebte. Ich war also gleich fasziniert von diesem Charakter und wollte mehr über ihn herausfinden. Deshalb habe ich dann auch das Buch zum Film, in dem Jon Krakauer die Ergebnisse langer Recherchen über Christopher McCandless preisgibt, zur Hand genommen. Um ihn besser verstehen zu können, hat Jon Krakauer die Schicksale anderer Personen zum Vergleich genommen, die ähnliche Ansichten und Ziele wie Christopher hatten und sich über ihn äußerten. Zu Beginn hatte ich die Befürchtung, das mich die Geschichten der anderen Personen langweilen würden, da ich ja eigentlich nur etwas über Christopher McCandless herausfinden wollte, aber mit der Zeit ist mir klar geworden, dass mir diese Geschichten helfen, ihn und seine Hintergründe besser zu verstehen. Da gibt es die, die ihn für schwachsinnig und dumm halten und dann die anderen, die ihn für seine Taten bewundern. Jeder bildet sich seine eigene Meinung über Christopher.  Ich bewege mich auf jeden Fall auf der Seite der Menschen, die ihn bewundern, auch wenn mir die Hintergründe einige seiner Taten und Handlungen schleierhaft bleiben. Aber um seine Gedankengänge wirklich nachvollziehen zu können, müsste man wohl ein persönliches Interview mit ihm führen, was nun leider nicht mehr möglich ist. Christopher McCandless war ein Individuum, dass sich von der Gesellschaft abspalten wollte, um ein Leben frei von Zwängen und Geld zu führen. Er eiferte diesem Wunsch bis in den Tod nach und opferte dafür alles, was er besaß. Man kann ja von ihm halten was man will, aber seinem Traum hat er sein Leben geopfert, was nicht viele von sich behaupten können. Jon Krakauer hat versucht, dem Leser Christophers Beweggründe und Ziele deutlich aufzuzeigen und das hat er meiner Meinung nach auch gut gemeistert. Man merkt deutlich seine Begeisterung für diesen Mann und sein Leben. Ich selbst wäre sicherlich auch gerne auf Spurensuche von Christopher gegangen, um dann auch all die Personen kennenlernen zu können, deren Leben Christopher in irgendeiner Weise zum Positiven verändert hat. Ich könnte mich jedenfalls ewig mit dem Rätsel um Christopher McCandless befassen und denke, dass so ziemlich jeder, egal ob nun für oder gegen ihn, etwas von sich selbst in ihm finden wird. 


Fazit

Jon Krakauer hat meiner Meinung nach ein sehr gutes Buch geschrieben, welches die Ziele und Hintergründe von Christopher McCandless anschaulich aufzeigt. Mit vielen Beispielen und Interviews geht er in die Tiefen des Charakters und löst auch gegen Ende auf, was genau ihn an Christopher so fasziniert und welche Leidenschaft sie beide teilen. Da ich finde, dass man ein "Informationsbuch" nicht hätte besser gestalten können, wird dieses Buch von mir mit einer 1 bewertet. 


Musik zum Buch 

Sonntag, 22. Mai 2016

Anna goes to... Purgatory Convention und London!


Hey ihr Lieben,

normalerweise schreibe ich ja keine Posts beziehungsweise Vlogs aus meinem Alltag. In der letzten Woche ist jedoch einiges Aufregendes passiert, was ich gerne mit euch teilen möchte. Am letzten Wochenende durfte ich ein paar Stars aus meiner Lieblingsserie live erleben und habe mich auf dieser Convention mit Sophia von Sophias Bookplanet getroffen. Am Montag ging es dann mit dem Flieger weiter nach London, wo ich unter anderem hinter die Kulissen von Harry Potter schauen durfte und mich bei Waterstones in den Buchregalen verloren habe... 

Wenn ihr euch für Genaueres interessiert, geht es hier unten weiter...



Purgatory Convention (vom 14. - 15. Mai 2016)


Da ich ja ein großer Fan von "Supernatural" bin, könnt ihr euch vorstellen, wie aufgeregt ich war, als es am Freitag mit dem Auto los nach Düsseldorf ging, wo ich auf einer 2-Tages- Convention ein paar der Schauspieler der Serie sehen durfte und mich mit Sophia treffen konnte, die ja leider viel zu weit weg von mir wohnt. 
Samstag früh, nach einem ausgiebigen Frühstück in unserem Hotel, ging es dann auch schon los ins Hilton Hotel, wo die Convention stattgefunden hat. Zuerst musste ich zur Registrierung und habe dort die Karte mit meinem Namen und meiner Ticketnummer erhalten. 



Danach habe ich mich mit Sophia und ein paar anderen Leuten getroffen. Wir sind zusammen zum "Opening Panel", gegangen und haben dort zum ersten Mal Misha CollinsOsric Chau, Mark Sheppard, Tim Omundson, Tahmoh Penikett und Travis Aaron Wade gesehen. Leider saßen wir aufgrund unserer Ticketnummern nicht zusammen, aber nach dem "Opening Panel" haben wir uns gleich wieder zum "Fanartikel-Shoppen" getroffen. Zum Glück gibt es ja WhatsApp und man findet sich in der Menge immer wieder.... Gekauft habe ich mir z.B. Fanart, die dort Künstler verkauft haben und sagen wir es mal so: "durch die Vielfalt von Fans und Cosplays hat mein "Fangirl Herz" gleich höher geschlagen ;)"
Im Laufe des Tages sind wir dann zu verschiedenen Panels gegangen und ich habe Fotos mit Mark Sheppard und Osric Chau gemacht. Ein wirklich seltsames Gefühl, wenn die Personen, die du über lange Zeit im Fernsehen beobachtest, plötzlich leibhaftig vor dir stehen... 
Abends war ich dann zusammen mit Sophia im Vapiano essen. (Meinen verwirrten Blick auf dem Bild bitte ignorieren :D)




Dann ging es noch zur Karaoke Party. Ich hatte danach kaum noch eine Stimme, da unter anderem "Carry on my Wayward Son" und die "Shake it off"-Parody lief. Supernatural-Fans wissen, was an diesen Liedern so besonders ist ;)
Das Bild unten ist vor der Party entstanden. 



Am Sonntag ist dann außer weiteren Panels nicht viel Neues passiert. Highlight waren meine Fotos mit Misha Collins und Tahmoh Penikett. Ich stelle hier mal mein Bild mit Misha rein, einfach weil ich so stolz darauf bin :D




London (vom 16. - 20. Mai 2016)


Am Montag ging es dann gleich weiter nach London und am Flughafen saß David Garret dann einfach mal einen Tisch weit weg von mir. Nach einem Bild habe ich zwar nicht gefragt, aber ein heimliches Bild von der Seite habe ich dann trotzdem gemacht. Ich würde mal sagen, in diesen drei Tagen, habe ich mehr Berühmtheiten gesehen, als ich in meinem Leben je wieder sehen werde. 
In London ist dann so einiges passiert und damit dieser Post nicht unendlich lang wird, gibt es hier meine Highlights in Bildform: 





Bei Madame Tussauds durfte ich unter anderem Bilder mit Spiderman, Captain America und dem berühmten Genie Sherlock Holmes machen... 




Bei Waterstones habe ich mir dieses schöne Büchlein mitgenommen, in das man verschiedene Buchlisten schreiben kann. (Welcher Buchmensch liebt so etwas nicht?) 





Auf meinen Wunsch hin, sind wir noch in das Sherlock Holmes Museum gegangen. Da ich ein großer Fan der Serie bin, war es für mich spannend zu sehen, wie sie Sherlocks Zuhause nachgebaut haben. Ich habe auch einige Elemente gefunden die sie auch in der Serie benutzen, wie z.B. die Mütze oder die Violine. 










Und zuletzt mein persönliches Highlight... Die Harry Potter Studios! 
Es war toll, hinter die Kulissen dieser Filme schauen zu können und auch einige Geheimnisse aus der Produktion der Filme zu erfahren. Man hat sich wirklich wie in einer anderen Welt gefühlt und als Harry Potter Fan darf man sich das wirklich nicht entgehen lassen! Ich wollte diesen Ort wirklich gar nicht mehr verlassen... :)


Das war es dann auch schon von meinem etwas anderen Post... Ich hoffe, ihr habt auch so schöne Ferien und ich werde mich bei diesem Wetter jetzt auf die Terrasse setzen und mein Buch weiter lesen... 



Mittwoch, 4. Mai 2016

Currently Reading


Hallo! :)

Erstmal möchte ich mich für meine plötzliche Abwesenheit entschuldigen, doch ich glaube wir alle kennen diese Zeit, in der die Lehrer plötzlich meinen, drei Arbeiten in der Woche schreiben zu müssen... Deshalb habe ich in letzter Zeit leider nur sehr wenig gelesen und hatte daher auch nichts wirklich Interessantes zu bloggen. Aber jetzt bin ich zurück und motiviert ,wieder mehr zu veröffentlichen! ;)

Heute habe ich für euch mein aktuelles Currently Reading. Normalerweise mache ich so etwas nie, da ich sonst nicht mehrere Bücher gleichzeitig lese, aber wir lesen gerade zwei Bücher in der Schule zusätzlich zu dem, welches ich momentan für mich selbst lese. Ich dachte, es könnte vielleicht ganz interessant sein, euch diese Bücher zu zeigen. 





In Deutsch lesen wir momentan dieses Buch, nämlich "Das Parfum" von Patrick Süskind. Ich bin momentan circa bei der Hälfte und muss sagen, dass es mir vor allem für ein Deutschbuch sehr gut gefällt. Die Art, wie Patrick Süßkind Paris zu dieser Zeit beschreibt, ist sehr realistisch und man hat während des Lesens fast das Gefühl, Paris zu riechen. Ich verstehe es, wenn die Beschreibungen manchen Leuten zu ausführlich sind und vielleicht die Spannung rausnehmen, aber ich persönlich finde, dass diese Beschreibungen das Buch schon fast zum Leben erwecken. 





In Englisch lesen wir gerade "Looking for Alaska" von John Green. Ich habe dieses Buch ja schon auf Deutsch gelesen und war (wie bei allen John Green Büchern) begeistert, deshalb habe ich mich umso mehr gefreut, als ich erfahren habe, dass wir uns jetzt in Englisch damit beschäftigen. Hinzu kommt noch, dass wir eine wirklich tolle Lehrerin haben, die dieses Buch in all seinen Einzelheiten wirklich toll auseinandernimmt. Nicht so zäh, wie die meisten das machen würden, sondern mit Zitaten und spannenden Diskussionen. John Green ist und bleibt einfach mein Held und mir macht es rein gar nichts aus, dieses Buch nochmal zu lesen.




Heute beendet habe ich "Mit Worten kann ich fliegen" von Sharon M. Draper. In diesem Buch geht es um ein Mädchen mit Behinderung, dass weder sprechen noch laufen kann. Man selbst als Leser liest aus ihrer Sicht und bekommt mit, wie sie die Welt sieht. Ich persönlich finde es sehr interessant, aus solchen Perspektiven zu lesen und auch Melody, hat mich mit ihrer Einzigartigkeit überzeugen können. Sie ist anders als die anderen, aber kämpft dafür gleich angesehen zu werden. Ich habe ihren Mut und Ehrgeiz bewundert und während man liest, merkt man erst, wie wertvoll Worte doch sein können. 


Als nächstes werde ich wohl den finalen Band von "Skulduggery Pleasant" lesen, auf den ich mich wirklich schon sehr freue. Bei Derek Landy weiß ich sicher, dass er mich nicht enttäuschen wird ;)
Ich wünsche euch einen schönen Feiertag morgen!

Anna :)

Sonntag, 27. März 2016

Rezension: You're Never Weird on the Internet (Almost) - Felicia Day





















  • Originaltitel: You're Never Weird on the Internet (Almost)
  • Deutscher Buchtitel: -
  • Autor: Felicia Day
  • Verlag: Touchstone
  • Preis: 18,95 Euro
  • Seitenanzahl: 272 Seiten
  • Erscheinungsdatum: 11. August 2015

Klappentext

When Felicia Day was a girl, all she wanted was to connect with other kids (desperately). Growing up in the Deep South, where she was “home-schooled for hippie reasons,” she looked online to find her tribe. The internet was in its infancy and she became an early adopter at every stage of its growth—finding joy and unlikely friendships in the emerging digital world. Her relative isolation meant that she could pursue passions like gaming, calculus, and 1930’s detective novels without shame. Because she had no idea how “uncool” she really was.

Meine Meinung

Okay, ich gebe zu, ich habe dieses Buch nur aus dem einen Grund gelesen, weil Felicia Day einen meiner Lieblingscharaktere in Supernatural spielt. Zum Glück würde ich sagen, denn dieses Buch hat sich als wirklich großartig herausgestellt! Ich habe davor noch nie ein "Memoir" gelesen (falls ihr mit dem Begriff genauso wenig anfangen konntet wie ich am Anfang: Das ist ein literarischer Bericht aus dem eigenen Leben) und ich bin sicher, es war nicht mein letztes! Ich fand es spannend, von einer Person zu lesen, die in ihrem Leben schon so viele Erfahrungen gesammelt hat und sich von unten bis nach ganz oben gearbeitet hat. Sie zeigt uns in ihrem Buch, dass man mit eigenem Willen und sehr viel Ehrgeiz alles im Leben erreichen kann, solange man sich nicht unterkriegen lässt. Sie selbst wollte gerne Drehbücher für Filme schreiben und selbst vor der Kamera stehen. Was macht sie also? Baut mit Freunden in der Garage ein eigenes kleines Filmstudio und schreibt Drehbücher für ihre eigenen Filme. Später laden sie diese auf YouTube hoch und bekommen Millionen Klicks und noch etwas später haben sie einen Vertrag mit YouTube in der Tasche. Sie spielt jetzt außerdem in Serien wie "Supernatural" oder "Buffy" mit und das, obwohl sie unter Sozialphobie leidet und Depressionen hatte. Sie hat sich in ihrem Leben immer wieder hochgearbeitet, um jetzt dort zu sein, wo sie ist. Dieses Buch war einfach inspirierend und man bekommt richtig Lust mit seinem Leben etwas anzufangen und selbst etwas zu erreichen. Ich selbst würde Felicia gerne mal treffen, um ihr das mitzuteilen, denn ich glaube, sie würde eine tolle Freundin abgeben, mit der man sich über alles mögliche "nerdige" unterhalten kann. 

Fazit

Wenn man dieses Buch liest, bekommt man richtig Lust, in die Welt hinauszugehen und etwas zu erreichen. Es hat mich inspiriert und mich viel gelehrt, deswegen kann ich euch allen da draußen, dieses Buch nur wärmstens empfehlen. Dieses Buch wird von mir deshalb mit einer 1 bewertet. 

Sonntag, 13. März 2016

Lesemonat Februar

Hey zusammen!

Heute habe ich für euch meinen Lesemonat Februar, der mit vier Büchern (+enorm viel Schulstress) gar nicht mal so schlecht ausgefallen ist. Es waren jedenfalls tolle Bücher dabei, aus denen ich viel mitnehmen konnte und die mich  bis in die Nacht hinein wach gehalten haben...




  • Angefangen hat mein Lesemonat mit "All die verdammt perfekten Tage" von Jennifer Niven. Wie manche vielleicht schon in meinem "Reading With" mit Sophia gesehen haben, konnte mich dieses Buch mit seinen außergewöhnlichen Protagonisten einfach nur begeistern. Ich kann dieses Buch nur allen Lesern da draußen ans Herz legen, die sich auch gerne mal mit härteren Themen beschäftigen und die nicht nach jedem Buch auf einer Rosa Wolke schweben wollen. 

  • Weiter ging es mit "Ein Sommer und vier Tage" von Adriana Popescu, welches mir leider weniger gut gefallen hat. Für mich war das Buch teilweise einfach zu klischeehaft und auch die Charaktere konnten mich nicht sonderlich begeistern. Außerdem war die Handlung wirklich nicht außergewöhnlich oder neu und bleibt einem daher nicht lange im Gedächtnis. 

  • Das nächste Buch hat mich dann aber wieder vollends überzeugen können - nämlich "Der Club der roten Bänder" von Albert Espinosa. Aus diesem Buch kann man unglaublich viele Dinge mitnehmen, die man alle im Laufe seines Lebens anwenden kann. Es war einfach so ein Buch, bei dem ich das Gefühl hatte, alle guten Stellen dick anstreichen zu müssen, um sie immer mal wieder nachschlagen zu können.

  • Als letztes diesen Monat, habe ich dann "Ich und Earl und das Mädchen" von Jesse Andrews gelesen. Ich glaube, ich habe selten ein Buch gelesen, mit so seltsamen Protagonisten, aber genau dieser Punkt hat das Buch für mich so interessant und... einzigartig gemacht. Die Meinungen zu diesem Buch sind ja sehr gespalten, aber ich muss sagen, dass ich eindeutig zu der Seite gehöre, die dieses Buch gut fand. Ich kann allerdings auch nachvollziehen, wenn einem dieses Buch eher weniger zusagt, da vor allem Greg als Charakter ziemlich unsympathisch und unsensibel war. Aber mir hat das irgendwie gut gefallen, da es mal wieder etwas anderes war. Aber ja, wenn ihr auf der Suche nach einer rührenden Krebsgeschichte seid, solltet ihr euch Greg's Ratschlag, dieses Buch in die nächste Tonne zu schmeißen, wirklich zu Herzen nehmen :D 



Freitag, 4. März 2016

Club der roten Bänder - Buch & Serie



Habt ihr schon etwas über die Serie "Club der roten Bänder gehört"? Ich habe neulich die 1. Staffel und das Buch beendet und da mich beides sehr überzeugen konnte, dachte ich mir, ich schreibe einen Post, in dem ich euch einfach beides vorstelle. Damit ihr mal einen ungefähren Eindruck bekommt, um was es hier eigentlich geht, habe ich euch unten den Klappentext vom Buch und den Trailer zur Serie eingefügt. 


Klappentext zum Buch

Albert Espinosa ist vierzehn Jahre alt, als er an Knochenkrebs erkrankt. Doch statt zu resignieren, nimmt er den Kampf gegen die Krankheit auf. Mit fünf anderen „Todgeweihten“ gründet er den Club der roten Bänder. Gemeinsam finden sie heraus, wie Glücklichsein wirklich geht. Albert ist davon überzeugt, dass eine Glücksakte viel wichtiger ist als eine Krankenakte mit Fieberkurve. Als sein Bein amputiert werden muss, veranstaltet er eine Abschiedsparty für das Bein. Seine Glücksregeln stecken voller Humor und Optimismus und zeigen: Glück, das nicht auf der Hand liegt, sondern sich erst auf den zweiten Blick zeigt, ist dafür umso intensiver. 


Trailer zur Serie



Meine Meinung 

Ich bin wirklich froh, diese Serie und das dazugehörige Buch entdeckt zu haben! Das Buch wegen der vielen Lebensweisheiten, die Albert Espinosa in nur so wenigen Seiten zusammengefasst hat und die Serie aufgrund von vielen Abenden voller Unterhaltung und Spannung. Ich habe die Serie zuerst geschaut und war wirklich begeistert davon, weshalb ich mir dann auch gleich das Buch zugelegt habe. Ich hätte mir zwar etwas ganz anderes darunter vorgestellt, aber auch das, was dann kam, hat mich wirklich positiv überrascht und mich öfters stutzen und nachdenken lassen. Die Serie beschäftigt sich ja eher mit der Geschichte von sechs "außergewöhnlichen" Jugendlichen, während sich das Buch mit dem Thema "Leben" insgesamt beschäftigt und der Autor dafür Entdeckungen mitgibt, die er während seines ganzen Lebens gesammelt hat. Was mir an dem Buch gut gefallen hat, ist, dass man aus ihm so viele Dinge herausziehen kann, die man auch im Alltag immer wieder anwenden kann. Albert Espinosa hat sozusagen einen "Survival-Guide" fürs Leben geschrieben, den man überallhin mitnehmen kann. Ich fand es erstaunlich zu sehen, wie viel jemand aus seinem Leben und seinen Erfahrungen herausfiltern kann und kann nur hoffen, dass ich selbst in meinem weiteren Leben so viele  Entdeckungen für mich selbst mache.
Aber auch die Serie hat es mir angetan, da ich die fünf Protagonisten und ihre Charakteristika sehr spannend finde. Sie alle sind aus unterschiedlichen Gründen im Krankenhaus und haben auch im Alltag mit sehr unterschiedlichen Problemen zu kämpfen. Die Geschichte wird aus der Sicht von Hugo, einem Komapatienten erzählt, was dem ganzen meiner Meinung nach eine Einzigartigkeit verleiht. Auch der Fakt, dass es sich hier nicht nur um eine Krankenhaus-Geschichte mit Jugendlichen handelt, sondern darum, gemeinsam zu kämpfen und sich als Team zu unterstützen, macht die Serie für mich besonders. Es ist jetzt zwar keine Serie voll toller Schauspieler oder "Special-Effets", jedoch hat sie mich wirklich unterhalten und die Charaktere, vor allem Leo, haben es mir wirklich angetan, weshalb ich Staffel 2 jetzt schon sehnsüchtig erwarte! 
Als Fazit kann ich euch wirklich nur empfehlen, das Buch zu lesen und die Serie zu schauen, da beides seine Reize hat und mir wirklich sehr gut gefallen hat. 


Mittwoch, 10. Februar 2016

Reading with [UPDATE #3]


Hey zusammen! :)

Heute gibt es von mir mein letztes Update zum "Reading with" mit Sophia von Sophias Bookplanet. Das war ja bisher mein erstes "Reading with" und ich muss sagen, dass es mir wirklich Spaß gemacht hat, immer im Austausch mit einer Person zu stehen, die das selbe Buch liest. Ich hoffe natürlich auf eine Wiederholung und freue mich schon Sophias letzte Fragen jetzt zu beantworten...


Ist heute ein guter Tag zum Sterben?, fragt sich Finch, sechs Stockwerke über dem Abgrund auf einem Glockenturm, als er plötzlich bemerkt, dass er nicht allein ist. Neben ihm steht Violet, die offenbar über dasselbe nachdenkt wie er. Von da an beginnt für die beiden eine Reise, auf der sie wunderschöne wie traurige Dinge erleben und großartige sowie kleine Augenblicke – das Leben eben. So passiert es auch, dass Finch bei Violet er selbst sein kann – ein verwegener, witziger und lebenslustiger Typ, nicht der Freak, für den alle ihn halten. Und es ist Finch, der Violet dazu bringt, jeden einzelnen Moment zu genießen. Aber während Violet anfängt, das Leben wieder für sich zu entdecken, beginnt Finchs Welt allmählich zu schwinden…

Lesestand: 400/400








1. Hast du geweint?

Nein, ich muss allerdings dazu sagen, dass ich bei so gut wie keinem Film und keinem Buch heule. Trotzdem hat es mich wirklich tief getroffen und ich bin mir sicher, dass alle, die öfter bei Büchern heulen, auch bei diesem Buch heulen werden...


2. Wenn du eine Sache in diesem Buch ändern könntest, was wäre es?


Bei diesem Buch hat für mich alles so gestimmt, dass ich wirklich nichts ändern würde... Ich finde die Autorin hat alles in diesem Buch bedacht und für mich als Leser gab es wirklich keine Stelle, wo ich mir dachte, das man das hätte anders schreiben sollen.


3. Wie hat dir das Ende gefallen? (ohne zu spoilern bitte)


Ich finde das Ende ist realistisch und für mich hätte auch kein anderes Ende gepasst. Als Leser fiebert man nochmal so richtig mit und sobald man die letzte Seite gelesen hat, kann man es kaum fassen, dass jetzt alles vorbei ist. Ich habe danach gleich wieder zum Anfang geblättert und mir nochmal die ersten paar Seiten durchgelesen, weil ich die Geschichte und die Charaktere einfach nicht loslassen wollte.

Dienstag, 9. Februar 2016

Rezension: Origin, Schattenfunke - Jennifer L. Armentrout






















  • Originaltitel: Origin. A Lux Novel. Book Four.
  • Deutscher Buchtitel: Obsidian, Band 4: Origin. Schattenfunke
  • Autor: Jennifer L. Armentrout
  • Verlag: Carlsen
  • Preis: 19,99 Euro
  • Seitenanzahl: 448 Seiten
  • Erscheinungsdatum: 18. Dezember 2015

Klappentext

Daemons Leben hat jeglichen Wert verloren, seit Katy von Daedalus festgehalten wird. Auch Katy ist verzweifelt. Täglich muss sie neue Experimente über sich ergehen lassen. Trotzdem beginnt sie zu ahnen, dass Daedalus nicht nur schlechte Seiten hat. Und sind die Lux wirklich so friedlich, wie sie es bisher immer annahm? Wer sind hier die Guten und wer die Bösen? Katy ist fest entschlossen, eine Antwort auf diese Fragen zu finden – doch dann könnte es bereits zu spät sein. Vor allem, wenn Daemon bis dahin nicht wieder an ihrer Seite ist …

Meine Meinung

Mir fällt es jedes Mal schwer, eine seriöse und gute Rezension zu Jennifer L. Armentrouts Büchern zu verfassen und mich nicht nur völlig in Schwärmereien von Daemon Black zu verfangen... Deshalb würde ich sagen, lege ich meinen Fokus vorerst mal auf den Schreibstil, der meiner Meinung nach nicht weniger perfekt als Daemon ist. Ich liebe es einfach jedes Mal aufs Neue in diese Welt voller magischer Kreaturen und Orte einzutauchen, die immer so gut beschrieben ist, dass sie zum greifen nahe scheint. Auch in diesem Band hat die Autorin wieder tolle Settings erschaffen, die toll umschrieben sind. Der Vorgänger zu Origin hat ja mit einem ziemlich miesen Cliffhanger geendet und so kam es, dass mich gleich der Anfang des Buches in seinen Bann gezogen hat. Die Zeit, in der Katy von Daedalus gefangen gehalten wird, ist insgesamt total spannend zu verfolgen und man möchte den Geheimnissen von Mount Weather nur zu gerne auf den Grund gehen... Dazu kommt noch, dass man auch aus Daemons Sicht liest, was diesem Band eindeutig Pluspunkte verleiht. Ich finde es insgesamt spannender, aus mehreren Sichten zu lesen und aus der Sicht von einem Alien aka Daemon Black?! Oh ja, bitte... Durch diesen Perspektivenwechsel wird noch einmal deutlich, wie viel Katy Daemon eigentlich bedeutet. Zu Lesen, was in seinem Kopf vorgeht, sollte man sich als Daemon Fan wirklich nicht entgehen lassen. Die Autorin weiß eben, wie sie ihre Leser bei der Stange hält... *hust* Cliffhanger...*hust* Perspektivenwechsel... Auch in der zweiten Hälte des Buches hält die Autorin die Spannung, allerdings muss ich dazu sagen, dass es mir an ein paar Stellen leider ein wenig zu kitschig war. Klar, solche Romane sind immer irgendwie kitschig und die meisten Leser mögen das sicherlich auch, mir aber war es teilweise ein wenig zu kitschig. Kann man aber darüber hinwegsehen, bei dieser Storyline... Das Ende war dann (wie könnte es auch anders sein?) so spannend und hat so viele Fragen aufgeworfen, dass ich den nächsten und letzten Teil jetzt kaum mehr abwarten kann! Ach ja, können wir bitte noch über die Tatsache reden, dass Jennifer L. Armentrout Daryl Dixon aus "The Walking Dead" in ihrer Danksagung erwähnt hat?! Das mache ich, sollte ich jemals ein Buch veröffentlichen, dann auch... Mein Dank gilt: Sam Winchester. Danke, dass du immer ein offenes Ohr für mich hattest und mich selbst in meinen dunkelsten Tagen unterstützt hast. Das mit dem offenen Ohr dürfte gar nicht so schwer sein, wenn man bedenkt, dass er ja gar nicht existiert...

Fazit 

Ein wieder spannender Folgeband, der Lust auf mehr macht! Ich jedenfalls kann den nächsten und finalen Band kaum abwarten und bin gespannt, wie die Autorin diese geniale Reihe zu einem Ende bringt. Dieses Buch wird von mir deshalb mit einer 1-2 bewertet.