- Originaltitel: Tschick
- Deutscher Buchtitel: Tschick
- Autor: Wolfgang Herrndorf
- Verlag: rororo
- Preis: 8,99 Euro
- Seitenanzahl: 256 Seiten
- Erscheinungsdatum: 1. März 2012
Klappentext
Mutter in der Entzugsklinik, Vater mit Assistentin auf Geschäftsreise: Maik Klingenberg wird die großen Ferien allein am Pool der elterlichen Villa verbringen. Doch dann kreuzt Tschick auf. Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, kommt aus einem der Asi-Hochhäuser in Hellersdorf, hat es von der Förderschule irgendwie aufs Gymnasium geschafft und wirkt doch nicht gerade wie das Musterbeispiel der Integration. Außerdem hat er einen geklauten Wagen zur Hand. Und damit beginnt eine unvergessliche Reise ohne Karte und Kompass durch die sommerglühende deutsche Provinz.
Meine Meinung
Da meine Mutter und ich am 19. Januar in das Theaterstück von Tschick gehen, wollte ich das Buch davor noch gerne lesen. Ich hätte dieses Buch sonst wahrscheinlich nicht gelesen, weil ich Bücher die in Deutschland spielen einfach nicht mag. So war es bei diesem Buch leider auch. Ich mag es einfach lieber Roadmovies zu lesen, die in Kanada spielen und nicht in der Deutschen Provinz. Außerdem hat mich der Anfang von dem Buch leider auch nicht angesprochen und es hat sich für mich eher wie eine Schullektüre angefühlt und nicht wie ein cooles Roadmovie. Ich war schon kurz davor, das Buch zur Seite zu legen als es mich dann doch noch angesprochen hat. Irgendwann in der Mitte konnte ich mich mit den Personen besser identifizieren und auch das Buch an sich wurde einfach besser. Ich finde die Geschichte an sich ist eine wirklich gute Idee und auch die Personen die darin vorkommen sind gut gelungen, da sie nicht verschiedener sein könnten. Allerdings hat mir irgendwann die Spannung gefehlt und ich hätte mir mehr Informationen über Tschick gewünscht (was mit seinen Eltern ist, warum er trinkt...). Ich freue mich trotzdem schon auf das Theaterstück und bin gespannt, wie sie dieses umsetzen werden.
Fazit
Da ich zu den wenigen gehöre denen dieses Buch nicht zu 100 Prozent gefallen hat, glaube ich, das es einige Leser da draußen gibt, denen dieses Buch bestimmt sehr gut gefällt. Ich würde auch nicht sagen, dass es ein schlechtes Buch war. Ich gehöre einfach zu den Lesern, die Spannung brauchen und diese hat mir in dem Buch leider gefehlt.
Dieses Buch wird von mir deshalb mit einer 3+ bewertet.
Dieses Buch wird von mir deshalb mit einer 3+ bewertet.

