Freitag, 7. August 2015

Kennt ihr schon...?



Heute möchte ich euch gerne eine Reihe vorstellen, die mir persönlich sehr am Herzen liegt. Es handelt sich dabei um die Skulduggery Pleasant Reihe von Derek Landy. Für diejenigen, die die Reihe noch nicht kennen, ist hier der Klappentext vom ersten Band:

Er ist kein gewöhnlicher Detektiv.
Er ist Zauberer und Meister der kleinen schmutzigen Tricks, und wenn die Umstände es erfordern, nimmt er es mit dem Gesetz nicht so genau. 
Er ist ein echter Gentleman.
Und... er ist ein Skelett.
Als Stephanie Skulduggery Pleasant das erste Mal sieht, ahnt sie noch nicht, dass sie ausgerechnet mit ihm eines ihrer größten Abenteuer erleben wird.
Denn um den mysteriösen Tod ihres Onkels aufzuklären, muss sie Skulduggery in eine Welt voller Magie begleiten - eine Welt, in der mächtige Zauberer gegeneinander kämpfen, Legenden plötzlich zum Leben erwachen und in der das Böse schon aus Stephanie wartet...

Dieser Klappentext hat mich damals im Hugendubel (R.I.P Hugendubel in Stuttgart) einfach wahnsinnig angesprochen und es hat sich total nach einem Buch angehört, das mir gefallen könnte. Und es hat mir noch mehr als gefallen - es hat mich in eine Welt voller Magie und Zauberei entführt, voll unglaublicher Charaktere und mich selbst träumen lassen, von einem Leben als solch eine starke Persönlichkeit, wie Stephanie Edgley. Dieses Buch lässt sich nicht nur einem Genre zuordnen. Es beinhaltet viele Fantasy Elemente, hat einen humorvollen Schreibstil, ein wenig Romantik ist auch enthalten und es glänzt mit vielen außergewöhnlichen und abwechslungsreichen Charakteren. Und mit außergewöhnlich meine ich wirklich außergewöhnlich. Da hätten wir z.B. ein sprechendes Skelett das die Welt rettet oder ein Zombiekönig dessen Kopf in einem Glas steckt. Dieses Buch gefällt mir teils auch deswegen so gut, da es einfach skurril ist und die ganzen Fantasy Elemente wunderbar eingebaut sind. Der Autor nimmt nicht nur Kreaturen, die allseits bekannt sind, sondern erfindet auch selbst welche. Und dabei sind wirklich die coolsten Bösewichte entstanden, von denen ich je gelesen habe. Und für diejenigen, die die Bösewichte bekämpfen, sollte man wohl ein besseres Wort als "cool" finden. Stephanie führt genau das Leben, das ich gerne führen würde, wenn ich mutig und stark wäre. Während ihr Spiegelbild für sie in die Schule geht, rettet sie mit einem Skelett (!) die Welt! Ich meine wie cool (falls jemand ein besseres Wort hat kann er es gerne in die Kommentare schreiben) ist das denn?! Das, was dem Buch dann noch den letzten Schwung gibt, sind Skulduggerys Witze oder besser gesagt ironische Antworten. Tja, da ist es mir doch öfters passiert das ich laut anfangen musste zu lachen, was ein wenig seltsam ist wenn man so alleine auf dem Sofa sitzt. 
Ich kann nur noch sagen: Für alle, die etwas für Fantasy oder heroische Protagonisten übrig haben, ist dieses Buch einfach genau das richtige! 


Dienstag, 4. August 2015

Rezension: 12 things to do before you crash and burn - James Proimos


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  •  Originaltitel: 12 things to do before you crash and burn
  • Deutscher Buchtitel: 12 things to do before you crash and burn
  • Autor: James Proimos
  • Verlag: Gerstenberg Verlag
  • Preis: 12,95 Euro
  • Seitenanzahl: 128 Seiten
  • Erscheinungsdatum: 1. Juli 2013

Klappentext

Nur Hercules traut sich auf der Trauerfeier auszusprechen, was sein Vater wirklich war: Ein Arsch. Zur Strafe muss Herc zu seinem Onkel reisen und erhält eine Liste mit 12 Aufgaben. Eine schräger als die andere. Aber Herc hat ganz anderes im Sinn: Er will das schöne Mädchen aus dem Zug wiederfinden. Und dann kommt eins zum anderen...

Meine Meinung  

Das Buch hat mich persönlich sehr angesprochen, da es einfach nach einer außergewöhnlichen und ja, auch etwas skurrilen Geschichte geklungen hat. Ich lese außerdem gerne von männlichen Protagonisten, die sich mit verschiedenen Problemen herumschlagen und diese zu lösen versuchen. Der Grund warum mir männliche Protagonisten lieber sind, ist einfach der, dass man bei weiblichen Protagonisten in meinem Alter oft die typischen Probleme mit Jungs aufgetischt bekommt, was ich langsam wirklich ermüdend finde. Es gibt mit Sicherheit auch Jugendbücher, die sich um ein Mädchen drehen, das andere Probleme hat allerdings stoße ich wirklich selten darauf. Das Buch hat sehr kurze Kapitel, allerdings mit viel Handlung, was mir wirklich gut gefallen hat. Der Autor redet nicht ewig drum rum, sondern bringt gleich das auf den Punkt, was er sagen möchte und so kann er auch mit wenigen Seiten eine wirklich spannende Geschichte erzählen. Für mich ist Hercules allerdings ein wenig zu durchsichtig und ich kann mir kein wirklich klares Bild von ihm machen. Ich hätte einfach gerne noch ein paar Wesensmerkmale von ihm gehabt oder ein paar Eigenschaften. Was ich persönlich nicht brauche, sind äußerliche Details, da ich mir sowieso immer gerne ein eigenes Bild von den Personen mache und es mich auch oft stört, wenn sie dann plötzlich ganz anders beschrieben werden, wie ich sie mir vorgestellt habe. Das Ende des Buchs war wirklich überraschend und hat aus dem Buch auch nochmal viel herausgeholt.

Fazit 

Ein schönes Buch, mit unerwarteten Wendungen und einem außergewöhnlichen Protagonisten, der mir leider ein wenig zu durchsichtig war.
Dieses Buch wird von mir deshalb mit einer 2 bewertet.